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12.05.15 00:00 Alter: 4 yrs
Kategorie: Verein

Fahnenweihe


Fahnenweihe beim Schützenverein Harsefeld
VON KLAUS-DIETER RUGE (Vereinskommandeur)

SONNTAG, 26. April 2015

Im 112. Jahr seines Bestehens des Schützenvereins Harsefeld von 1903 e. V. soll eine neue Vereinsfahne geweiht werden, weil die jetzige nicht mehr ansehnlich ist, denn der Stoff auf den beiden Oberseiten weist große Schäden auf.

Kurz zur Fahnen-Historie: Die erste Fahne, am 23. Juni 1907 geweiht, wurde von der Mündener Fahnenfabrik O. Tribian für 280,-- Mark, zzgl. 2,05 Mark Porto gefertigt. Eine Inschrift als Verzierung des Fahnenstockes: "Scharfes Auge, starke Hand und ein Herz für's Vaterland".  Die zweite Vereinsfahne, geweiht am 16. August 1981 bei der Einweihung der neuen Festhalle (Gefertigt von Fahnenfleck in Hamburg: 4.764,44 DM).

 

Sonntag, den 26. April 2015, auf dem Harsefelder Frühjahrsmarkt wurde die kirchliche Fahnenweihe vollzogen und am Schützenfest-Sonntag, 16. August 2015, wird nach dem großen Festumzug die neue Vereinsfahne den Gastvereinen vorgestellt und zur Erinnerung ein Fahnenband überreicht.

Um 13.55 Uhr, bei leichtem Regen, marschierte eine Schützenabordnung des Harsefelder Schützenvereins, musikalisch begleitet durch den Spielmannszug Issendorf, unter der Stabführung von Henry Obst, von Kino-Meyer in Richtung Dante's Eiscafé. Angezogen durch die Musik füllte sich schnell der Marktplatz mit zahlreichen Besuchern des Frühjahrsmarktes.

Mit den Grußworten der Vereinspräsidentin Ramona Grotzke begann die feierliche Zeremonie der Weihung. In weiteren Grußworten vom Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann, des Fleckens-Bürgermeister Michael Ospalski und der Vizepräsidentin des Bezirksschützenverbandes Stades Renate Zimmermann wurde ein Punkt besonders hervorgehoben: "Eine neue Fahne soll Ansporn und Zeichen für alle Mitglieder sein, dass es mit dem Verein schwungvoll weitergeht". „Eine Fahne ist in erster Linie ein Symbol, nicht ein bloßes Schmuckstück.“ Ein Symbol für den Zusammenhalt – die ursprüngliche Aufgabe der Schützenvereine, die Dorfgemeinschaft vor Angriffen zu schützen, existiere nicht mehr – wohl aber die Aufgabe, die Gemeinschaft zu stärken. Anschließend wurde durch Pastor Axel Rothermund die neue Vereinsfahne geweiht.

Nach dem Singen der Nationalhymne berührte die Fahnenmutter Marie-Luise Pankel das neue Fahnentuch mit der alten Fahne und richtete sich an den Fahnenträger Dieter Hinrichs und seinen beiden Fahnenbegleiter Marco Hinrichs und Horst Hilmer mit den Worten: Ich übergebe Euch die Fahne, haltet sie hoch, haltet sie fest, dass keiner sich finde, der die Fahne verlässt.

Der Fahnenträger übernahm das geweihte Fahnetuch und sprach: Wir übernehmen die Fahne, halten sie hoch, halten sie fest und geloben, dass keiner die Fahne verlässt.

Somit wurde die bisherige Vereinsfahne verabschiedet und als Erinnerung an diese kirchliche Fahnenweihe überreichte die Fahnemutter dem Fahnenträger einen Fahnennagel. Der Spielmannszug Issendorf spielte noch eine Musikstück und Kommandeur Hugo ließ zum Abschluß die angetretenen Schützenmitglieder und die Spielleute zur "weltlichen" Feier wegtreten.